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Während der Promotionsfeier der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster hat Benjamin Klör vergangenen Mittwoch gemeinsam mit sechs weiteren Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern seine Doktorurkunde zum erfolgreichen Abschluss der Promotion in der Aula des münsterschen Schlosses von der Dekanin Prof. Theresia Theurl erhalten. Das EOL-IS Team freut sich mit unserem Kollegen und gratuliert herzlich!

Im Rahmen seiner kumulativen Dissertationsschrift mit dem Titel "Building a Model-Driven Decision Support System for Repurposing Electric Vehicle Batteries – Design and Evaluation" hat sich Benjamin mit der Konstruktion und Evaluation eines Model-Driven Decision Support Systems (DSS) auseinandergesetzt, das der informationstechnischen Unterstützung der Umwidmung gebrauchter Traktionsbatterien aus Elektroautos dient. Einem gestaltungsorientierten Betrachtungsschwerpunkt folgend stellt Benjamin in seiner Arbeit zunächst den organisatorischen Rahmen sowie die Ziele und Probleme der Umwidmung von Traktionsbatterien vor (das sog. „Outer Environment“). Für dieses Outer Environment wird das Model-Driven DSS (das sog. „Inner Environment“) gemäß der DSS-Theorie dann detailliert konstruiert und evaluiert.  Zur Realisierung des Inner Environments, das den Hauptfokus der Dissertation bildet, wird, unter Berücksichtigung des Outer Environments und der Systemeigenschaften von Model-Driven DSS, ein entsprechender Softwareprototyp entwickelt. Der Softwareprototyp unterstützt das Matching von individuell gealterten gebrauchten Traktionsbatterien (etwa aus einem Nissan Leaf oder BMW i3) und Nachnutzungsszenarien (etwa die Nutzung der Batterien als Solarspeicher in Privathaushalten). Abschließend wird der Softwareprototyp zudem in einem Laborexperiment mit möglichen Nutzern eines die Umwidmung und Nachnutzung gebrauchter Traktionsbatterien forcierenden Unternehmens hinsichtlich der erzielbaren Steigerungen der Effektivität (Entscheidungsqualität) und Effizienz (Entscheidungsaufwand) bei der Durchführung des zugrundeliegenden Entscheidungsprozesses evaluiert.


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